Polizeiliche Umweltschutz-Verordnung der Stadt Adelsheim

Der Gemeinderat der Stadt Adelsheim hat im Jahr 2000 eine neue Polizeiverordnung gegen umweltschädliches Verhalten, Belästigung der Allgemeinheit, zum Schutz der Grün- und Erholungsanlagen und über das Anbringen von Hausnummern erlassen.

Der überwiegende Teil der Bevölkerung achtet auf die Einhaltung dieser Bestimmungen.

Auf die wichtigsten Bestimmungen wird auszugsweise verwiesen:

Rundfunk- und Fernsehgeräte, Lautsprecher, Tonwiedergabegeräte, Musikinstrumente sowie andere mechanische oder elektro-akustische Geräte zur Lauterzeugung dürfen nur so benutzt werden, dass andere nicht erheblich belästigt werden. Dies gilt insbesondere, wenn die Geräte oder Instrumente bei offenen Fenstern oder Türen, auf offenen Balkonen, im Freien oder in Kraftfahrzeugen betrieben oder gespielt werden.

Haus- und Gartenarbeiten, die geeignet sind, die Ruhe anderer zu stören dürfen in der Zeit von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr und von 21.00 Uhr bis 07.00 Uhr nicht ausgeführt werden.

Tiere, insbesondere Hunde, sind so zu halten, dass niemand durch anhaltende tierische Laute mehr als nach den Umständen unvermeidbar gestört wird.

Des weiteren weisen wir darauf hin, dass im Innenbereich auf öffentlichen Straßen und Wegen Hunde an der Leine zu führen sind.

Ansonsten dürfen Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei umherlaufen.

Hunde sind ab dem dritten Lebensmonat bei der Stadt zur Hundesteuerveranlagung anzumelden.

Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Wildlebende Tiere, auch die Enten in den Bachläufen, sollten nicht gefüttert werden, denn das Füttern schadet den Tieren und der Umwelt gleich aus mehreren

Gründen:

Brot ist für Enten ungesund. Es enthält zu viel Salz, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker und kann den Stoffwechsel der Tiere aus dem Gleichgewicht bringen.

Das Entenfüttern schadet den Gewässern. Oftmals fressen die Tiere nicht das gesamte Futter, welches ihnen zugeworfen wird. Insbesondere, wenn das Brot direkt ins Wasser geworfen wird, ist die Gefahr groß, dass es sich vollsaugt und auf den Boden sinkt. Dort verfault es und kann das Wasser aus dem Gleichgewicht bringen. Durch die biologischen und chemischen Abbauprozesse werden große Mengen Sauerstoff benötigt, die Fischen und anderen Wassertieren fehlen. Zusätzlich zum Entenkot wird das Wasser mit zu vielen Nährstoffen angereichert, wodurch das Wachstum von Algen begünstigt wird. Der Sauerstoffgehalt des Wassers sinkt immer mehr und lässt Pflanzen und Tiere regelrecht ersticken.

Am Ufer verstreutes Futter lockt nicht nur Enten, sondern auch unliebsame Nager wie Ratten und Mäuse an. Diese können gefährliche Krankheiten übertragen.