Stadt Adelsheim

Aktuelles -

Neuigkeiten aus Adelsheim und seinen Stadtteilen.

Hier finden Sie alle aktuellen Neuigkeiten und wichtige Informationen auf einem Blick:

Wasserzählerwechsel beginnt im August

Die Wasserversorgung Bauland GmbH bzw. die beauftragte Firma ASP-Metering wird mit den Wasserkunden einen Termin zum Tausch des Wasserzählers vereinbaren. Die Wechselphase beginnt im August 2022. Nach dem Eichgesetz sind wir verpflichtet, den in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung installierten Wasserzähler zu wechseln. Der regelmäßige Zählertausch garantiert Ihnen die Messgenauigkeit des Zählers. Selbstverständlich ist der Wechsel für Sie kostenlos. Jeder Kunde, dessen Zähler dieses Jahr zum Wechsel ansteht, bekommt in einem Anschreiben einen Terminvorschlag zum Zählerwechsel mitgeteilt. Ermöglichen Sie bitte dem Mitarbeiter den ungehinderten Zugang zum Zähler und entfernen Sie beispielsweise Gegenstände vor dem Zählerplatz, damit der Wechsel schnell und ohne Behinderung erfolgen kann.

Möchten Sie einen anderen Termin vereinbaren oder eine Nachricht hinterlassen, wer im Haus erreichbar ist? Dann informieren Sie uns bitte unter der Service-Nummer 0 23 07/9 31 22 42 (Mo. bis Fr. in der Zeit von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Arbeiten werden im Auftrag der Wasserversorgung Bauland GmbH von der Firma ASP-Metering durchgeführt. Der Mitarbeiter führen einen Ausweis mit sich.

Hitzewelle: Die Versorgung durch die Bodensee-Wasserversorgung ist sicher

Sinkende Grundwasserspiegel, trocken gelaufene Brunnen, niedrige Flusspegelstände und der Bodenseepegel auf Rekordtief bei gleichzeitig hohem Wasserverbrauch: Die Presseberichte über Wasserknappheit - auch aus den europäischen Nachbarländern - häufen sich. Und auch die Beunruhigung in der Bevölkerung nimmt durch diese Gemengelage gepaart mit Knappheit bei anderen Rohstoffen und europäischer Energiekrise zu. Unsere Antwort lautet dennoch stets: Die Wasserversorgung durch die Bodensee-Wasserversorgung ist sichergestellt.
Der Bodensee liefert quasi Wasser im Überfluss. Der Alpenrhein liefert mit Abstand das meiste Wasser dafür. Insgesamt 11,5 Milliarden Kubikmeter Wasser fließen jährlich in den Bodensee. Das ist hundertmal mehr, als die Bodensee-Wasserversorgung entnimmt. Bis zu 670 Millionen Liter darf die Bodensee-Wasserversorgung aufgrund internationaler Vereinbarungen täglich aus dem See entnehmen und dies bei der schier unfassbaren Wassermenge von 48 Milliarden Kubikmeter Inhalt. Auf den Pegel des Bodensees hat die Entnahme von Trinkwasser keinen messbaren Einfluss. Denn die Sonne trinkt weitaus mehr: Im Mittel ist die Verdunstung doppelt so hoch wie die Entnahme der Bodensee-Wasserversorgung. Klimamodelle prognostizieren zwar eine zeitliche Verschiebung bei den Niederschlägen, d.h. höhere Niederschlagsmengen im Winter und geringere Mengen im Sommer. Die Jahressumme der Niederschläge auf der Alpennordseite und somit im Wassereinzugsgebiet des Bodensees wird aber in etwa gleichbleiben. Die zusätzlich zufließende Menge durch schmelzende Gletscher zeigt nur geringfügige Auswirkungen auf den Gesamtzufluss. Schwankungen im Wasserstand sind ein natürlicher Vorgang im Bodensee und haben keine Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung. Nach den heutigen Erkenntnissen werden wir auch in Zukunft genügend Wasser im Bodensee haben.
Gleichwohl plädieren wir selbstverständlich für einen vernünftigen Umgang mit der endlichen Ressource Trinkwasser. Vorhandene Ressourcen vor Ort zu nutzen und beispielsweise den Garten mit Regenwasser statt mit (energieaufwändig) aufbereitetem Trinkwasser zu gießen, ist mit Sicherheit sinnvoll – aus ökologischer und ökonomischer Sicht.

Auswirkungen der Hitzewelle auf die Oberflächengewässer

Der Neckar-Odenwald-Kreis informiert: Auswirkungen der Hitzewelle auf die Oberflächengewässer

Neckar-Odenwald-Kreis. In Anbetracht der vergangenen heißen und trockenen Sommertage informiert das Landratsamt zu den Auswirkungen auf Oberflächengewässer.

„Die Niederschlagssummen in den Monaten März, Mai, Juni und bisher auch Juli lagen weit unter dem langjährigen Mittel. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass unsere Gewässer wesentlich weniger Wasser führen“, berichtet Waldemar Ehrmann von der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts.

Vergleiche der momentanen Abflüsse mit den statistischen Auswertungen an den Abflusspegeln zeigen im nördlichen Landkreis (Pegel Erfa/Hardheim und Seckach/Sennfeld) bezogen auf die Jahreszeit noch Werte, die im langjährigen Mittel liegen. Im südlichen Landkreisgebiet dagegen wird an den Pegeln Schefflenz/Allfeld und Elz/Mosbach der mittlere jahreszeitlich bezogene Abfluss unterschritten. Kurzzeitige Niederschläge oder Gewitterregen lassen zwar die Pegel ansteigen, was jedoch nicht von langer Dauer ist.

Bleiben ergiebige Niederschläge aus, werden die Pegelwasserstände weiter absinken. Zusätzlich führt die anhaltende Hitze zum Anstieg der Wassertemperatur und zu niedrigen Sauerstoffkonzentrationen im Wasser. Deshalb sind Schäden im Ökosystem Gewässer zu befürchten. Gleichzeitig steigt bei anhaltender Trockenheit der Wasserbedarf in der Landwirtschaft, in den Gärten und den Sportanlagen.

Das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis als Untere Wasserbehörde bittet daher dringend, mit dem Grund- und Oberflächenwasser sparsam umzugehen und Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Es weist ausdrücklich darauf hin, dass ohne Erlaubnis eine Wasserentnahme nur im Zuge des Gemeingebrauchs, wie beispielsweise zum Tränken von Tieren oder dem Schöpfen mit Handgefäßen sowie dem Entnehmen von Wasser in geringen Mengen für die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und den Gartenbau, zulässig ist. Dabei darf durch die Entnahme der Abfluss im Gewässer nicht maßgebend verringert werden. Wasserentnahmen, die darüber hinausgehen, bedürfen der wasserrechtlichen Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde.

Sollte sich die Wasserführung in den Gewässern weiter verringern, ist auch ein Entnahmeverbot, mit dem auch der Gemeingebrauch eingeschränkt wird, nicht ausgeschlossen.